Druckmittler

Rohrfedermanometer mit Membrandruckmittler für Homogenisatoren

Speziell für Ihre Hochdruckanwendungen bieten wir Ihnen mit kurzer Lieferzeit Homogenisierungsdruckmittel.

Bei nicht verschweißten Versionen sind auch kostengünstige Reparaturen möglich.

Varianten und Zubehör
Druckmittler gemäß DIN 11851 mit Nutüberwurfmutter

Für die Lebensmittelindustrie bieten wir auch Druckmittlersysteme in speziellen Ausführungen nach Zeichnung an.

Senden Sie uns gerne Ihre​ anfrage.

Varianten und Zubehör
Sterildruckmittel

Sterildruckmittler auch in Clamp- und SMS-Ausführung gehören zu unserem Programm.

Varianten und Zubehör
V 120 Druckmittler

Rohrfedermanometer mit Druckmittler V 120 werden für Messbereiche ab 1 bar eingesetzt. Für Drücke bis 1 bar siehe V 121. Weitere Druckmittler-Varianten ab V 161 ff. Druckanschluss mit V 123, V 146, V 150, V 158, V 180 und V 181 möglich.

Varianten und Zubehör
Flanschdruckmittler

Flanschdruckmittler für Druckmessungen nach nebenstehender Skizze finden bei zähflüssigen, kristallisierenden und feststoffführenden Medien Verwendung. An der Aufnahmeseite wird das entsprechende Druckmessgerät dicht eingeschraubt und das ganze System nach Evakuierung mit Übertragungsflüssigkeit gefüllt.

Varianten und Zubehör

Druckmittler

Diaphragm seals

Funktionalität

Membrandruckmittler (auch als Chemiedruckmittler bezeichnet) trennen das Druckmessgerät vom Prozessmedium. Der Druck wird hydraulisch über eine flexible Membran und eine Füllflüssigkeit auf das Messgerät übertragen. Dies schützt Manometer, Druckmessumformer und Druckschalter vor aggressiven, viskosen, kristallisierenden oder heißen Medien und gewährleistet gleichzeitig eine präzise Druckmessung.

Entwurf und Konstruktion

Ein Membrandruckmittlersystem besteht aus den folgenden Hauptkomponenten:

  • Membran: Flexible Membran, die mit dem Prozessmedium in Berührung kommt.
  • Oberes Gehäuse / Instrumentenanschluss: Verbindet die Dichtung mit dem Druckmessgerät.
  • Untergehäuse / Prozessanschluss: Verbindet die Membrandichtung mit dem Prozess.
  • Füllflüssigkeit: Überträgt den Druck von der Membran auf das Messgerät.
  • Optionales Kapillarrohr: Ermöglicht die abgesetzte Montage des Instruments bei hohen Temperaturen oder schwierigen Einbauverhältnissen.

Werkstoffe und Sonderlegierungen

Die Materialauswahl ist entscheidend für die Zuverlässigkeit und Lebensdauer der Membrandruckmittler. Je nach Prozessmedium kommen üblicherweise folgende Werkstoffe zum Einsatz:

  • Standardanwendungen: Edelstahl 316L / 316Ti
  • Hochkorrosive Medien (z. B. Säuren, Chloride): Monel, Hastelloy C22 oder Tantal
  • Extreme Chemikalienbeständigkeit: Tantal- oder goldbeschichtete Membranen
  • Hochviskose oder feststoffhaltige Medien: Bündige oder verlängerte Membranen mit großem Membrandurchmesser
  • Hygienische Anwendungen (Lebensmittel, Pharma): Elektropolierter Edelstahl oder spezielle Oberflächenausführungen mit bündig montierten Dichtungen – ideal für CIP- und SIP-Anwendungen
  • Hochtemperaturanwendungen: Sonderausführungen mit mechanischer Kühlung oder abgesetzter Montage mittels Kapillarleitung

Arten von Membrandichtungen

Membrandruckmittler sind je nach Einbausituation in verschiedenen Ausführungen erhältlich:

  • Membrandruckmittler mit Gewindeanschluss: Für den direkten Anschluss an Prozessanschlüsse mit Gewinde (kompakt und kostengünstig)
  • Flansch-Membrandruckmittler: Zur Montage an Tanks, Rohrleitungen oder Reaktoren
  • Inline-/Wafer-Membrandruckmittler: für den Einbau zwischen Flanschen bei minimalem Totraum
  • Sanitäre/hygienische Membrandruckmittler: mit Tri-Clamp- oder anderen hygienegerechten Anschlüssen für die Lebensmittel- und Pharmaindustrie

Vorteile

  • Zuverlässiger Schutz des Druckmessgeräts vor aggressiven, viskosen oder hochtemperierten Medien.
  • Breites Spektrum an Materialkombinationen für nahezu alle Prozessbedingungen
  • Möglichkeit der abgesetzten Montage mittels Kapillarleitung bei schwierigen Einbausituationen oder hohen Temperaturen
  • Lange Lebensdauer und reduzierter Wartungsaufwand bei korrekter Auswahl des Druckmittlers.
  • Hohe Flexibilität durch modulares Design und maßgeschneiderte Lösungen

Nachteile

  • Zusätzliche Messfehler können auftreten, wenn das System nicht korrekt befüllt oder installiert ist.
  • Die sachgemäße Auswahl von Werkstoff, Größe, Füllflüssigkeit und Temperaturbereich ist für die zuverlässige Funktion des Membrandruckvermittlers unerlässlich.
  • Höhere Anschaffungskosten im Vergleich zu direkt montierten Instrumenten
  • Die Ansprechzeit kann sich bei langen Kapillaren oder hochviskosen Füllflüssigkeiten erhöhen.
  • Bei kritischen Anwendungen wird eine regelmäßige Überprüfung der Füllflüssigkeit und der Membrane empfohlen.

Anwendungen

Membrandruckmittler werden überall dort eingesetzt, wo das Druckmessgerät vor anspruchsvollen Prozessbedingungen geschützt werden muss, unter anderem bei:

  • Korrosive oder aggressive Prozessmedien
  • Hochviskose Medien, Suspensionen oder Medien mit Feststoffpartikeln
  • Medien, die zur Kristallisation, Polymerisation oder Verfestigung neigen
  • Sehr hohe oder sehr niedrige Prozesstemperaturen
  • Hygienische Prozesse mit strengen Sauberkeitsanforderungen
  • Anwendungen mit hohem statischem Druck oder starken Druckschwankungen
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